Ideensammlung für einen Spielplatz, Aktionsnachmittag für Kinder

Interessierte Kinder, Eltern und Neugierige treffen sich um 14:30 Uhr bei den im Verkehrsgarten aufgestellten Pavillonzelten. Unter den Anwesenden finden sich heute neben den „üblichen Verdächtigen“ von der Stadt, der Initiative und neben den ca. 40 Kindern zwischen 3 und 12 Jahren noch zwei Repräsentanten des Kinderhilfswerkes, die uns zur Förderung unseres Projektes einen Scheck über 3.000,- EUR überreichen.

Vorschläge für ein Spielgelände

Mit den vom Kümmerer-Projekt gestellten Stiften und Papier bringen 28 Kinder an diesem Nachmittag ihre Ideen für einen Traumspielplatz zu Papier. An den eigens dafür aufgestellten Tischen und Bänken herrscht dank der routinierten Moderation durch die Kümmerin große Disziplin beim Malen, bei der anschließenden Diskussion und bei der Abstimmung.

Die Ergebnisse sind in der Rubrik „Rückblick auf die Planung“ veröffentlicht.

Ausklang mit Action

Nach etwa anderthalb Stunden harter Arbeit gibt es dann noch den versprochenen Imbiß und Getränke für alle. Dann können im Betriebshäuschen des Verkehrsgartens von allen Kindern die Übungsfahrräder ausgeliehen werden. Die Verkehrsschilder werden angebracht und die Ampelanlage eingeschaltet.

Aber nach soviel Disziplin und harter Arbeit bietet es natürlich den höchsten Genuß, bei Rot über die Ampel zu sausen und falsch herum in die Einbahnstraße einzubiegen. Es gibt wohl den einen oder anderen Zusammenstoß, zum Glück (und Dank einer gewissen Rest-Vorsicht) passiert aber nichts.

Infostand der Bürgerinitiative

Die Bürgerinitiative Goerdeler Park nutzt an diesem Nachmittag die Gelegenheit, bei den erwachsenen Begleitern der Kinder für ihr Anliegen, um Spenden und um Mitglieder zu werben.

Unser Dank

Vielen Dank an alle Kinder (es wird Euer Spielplatz), Interessenten, Spender, das Bezirksamt und das Bürgerbüro für die tatkräftige Unterstützung an diesem wichtigen Tag. Und ein besonderes Lob für die Kümmerin (wir hätten da demnächst den einen oder anderen Kindergeburtstag… ;-)

Vor-Ort-Planungsgespräch für einen Spielplatzworkshop

Treffen der Initiative (Birgit  Feykes, Patrik Kaulhausen und Jutta Nowak-Strauch) mit Vertretern der Stadt (Leiterin Büro OB, Leiterin Büro Bürgerengagement, stellv. Leiter d. Bezirksamtes) und einer Kümmerer(in) im Verkehrsgarten.

Als Aktionstag wird der 13. Juli 2002 festgelegt, offizieller Aktionsbeginn ist um 14:30 Uhr. Im Vorfeld werden zwei Pavillonzelte und eine Lautsprecheranlage vom Bezirksamt leihweise angeliefert und mit unserer Unterstützung im hinteren Teil des Verkehrsgartens aufgestellt. Die Verpflegung für den Nachmittag wird ebenfalls vom Bezirksamt gestellt (heiße Würstchen, Getränke).

Die Kümmerer(in) wird die Aktion moderieren. Sie wird die teilnehmenden Kinder zur Visualisierung eigener Ideen anregen und die Ergebnisse sammeln und strukturieren.

Die Initiative wird Aushänge und Handzettel erstellen und die Aktion sowohl im privaten als auch im öffentlichen Umfeld (z. B. Schulen) publik machen.

Beratungsgespräch im Rathaus zum Thema: "Realisierung, Wartung und Nutzung eines Spielplatzgeländes im Goerdeler Park"

Ergebnisse des Treffens der Initiative (vertreten durch Patrik Kaulhausen und Richard Strauch) mit der Stadt (vertreten durch den Leiter des Bezirksamtes, die Leiterin des Büros der Oberbürgermeisterin, die Leiterin des Büros für Bürgerengagement und einem städtischen Spielplatzexperten)

Absicherung der Bahnstrecke

Die Sicherung fällt zwar nicht in den Verantwortungsbereich der Stadt, aber der städtische Spielplatzfachmann versucht den Sachverhalt zu klären.

Voraussetzungen für die Anlage eines Spielplatzes

Sicherheit
Bei der Gestaltung und Auswahl der Spielmöglichkeiten muß die Einhaltung der gültigen Sicherheitsrichtlinien für den Aufbau von Spielgeräten gewährleistet sein.

Patenschaft
Die Bürgerinitiative Goerdeler Park vereinbart eine Spielplatzpatenschaft mit der Stadt, in der die Initiative sich bereiterklärt, in Eigenregie und auf eigene Kosten das Spielgelände sauberzuhalten und zu pflegen und Defekte zu melden und zu beheben. Dies ist erforderlich, weil das Projekt nicht das übliche Verfahren zur Bedarfsermittlung und -planung durchlaufen hat und eine Kostenbeteiligung der Stadt sowohl an der Erstellung als auch an der Wartung und Pflege deshalb ausgeschlossen ist.

Bürgerbeteiligung
Um möglichst viele Kinder in die Planung einzubinden, wird noch vor den großen Ferien im Juli 2002 ein von Kümmerern moderierter Workshop vor Ort durchgeführt

Sicherheitskontrolle bei Spielplätzen

  • einmal wöchentlich eine Sichtkontrolle
  • einmal monatlich eine intensive Kontrolle durch die städtischen Spielplatzkontrolleure
  • einmal jährlich eine Kern- oder Materialprüfung z. B. mit der Freilegung von Stützpfosten
  • alle Kontrollen werden in den städtischen Spielplatzbüchern vermerkt

Grundsätzliche Erwägungen im Hinblick auf Haltbarkeit und Sicherheit bei der Gestaltung von Spielgeräten

  • witterungsfestes Holz (z. B. Hochgebirgslerche) verwenden
  • Pfosten mit abgerundeten Kanten und Kugeln als obere Abschlüsse verwenden
  • Plankenholz immer hobeln wegen Splittergefahr und mit Fräsrillen versehen, um ein Ausrutschen zu vermeiden
  • Verbindungen in Holzkonstruktionen
    – ohne Lücken (wegen Klemmgefahr)
    – immer verschrauben, nie nageln
    – für besondere Festigkeit Bolzen verwenden
  • bei Aufbauhöhen ab 90 cm Einrichtung von Fallschutzzonen je nach Gerätehöhe (als Rasen-, Sand- oder Fallschutzbelagfläche)
  • nur umweltgerechte nicht wasserlösliche Lasurfarben verwenden, die nicht die Oberflächenstruktur des Holzes angreifen
  • bei steinernen Elementen in Spielplatzanlagen ist besonders auf die Vermeidung von Verletzungsgefahr durch Stürze zu achten.
  • Labyrinthe aus Naturstein, Beton oder Kunststoff müssen ein geeignetes Fundament haben

Fertige Spielplatzanlagen von Komplettanbietern

Die Stadt greift bei der Realisierung von Spielplatzprojekten meistens auf Standardlösungen von Fachfirmen zurück. Solche Objekte sind vom Hersteller bereits technisch durchgeprüft und werden inklusive Aufstellungsrichtlinien auch für den Eigenaufbau geliefert. Es gibt ein breites Spektrum von Anlagenanbietern. Die Initiative erhielt exemplarisch einen Gesamtkatalog der Firma "SIK-Holz" als Leihgabe von der Stadt.

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